Was sagt eigentlich die Wissenschaft?

Wissenschaftliche Grundlage und Studienlage zu Peer-Arbeit

Definition von Peer-Unterstützung

Peer-Unterstützung bezeichnet einen Prozess, bei dem Menschen mit gemeinsamen Erfahrungen oder ähnlichen gesundheitlichen bzw. sozialen Herausforderungen als Gleichbetroffene zusammenkommen, um sich gegenseitig zu unterstützen  (Penney, 2018a). Ein Peer ist dabei eine gleichgestellte Person mit ähnlicher Lebensrealität, sozialem Hintergrund oder (Krankheits-)Erfahrung. Unterstützung („support“) beschreibt eine Beziehung, die von Empathie, Ermutigung und gegenseitiger Hilfe getragen ist (Penney, 2018a).

Wichtig ist dabei: Der Begriff Peer ist in der Schweiz bislang kein geschützter oder einheitlich definierter Begriff. Entsprechend wird Peer-Unterstützung in Praxis und Forschung unterschiedlich verstanden und umgesetzt. In der Literatur finden sich verschiedene Peer-Ansätze, darunter Peer Support, Peer Education, Peer Coaching oder Peer Counseling, die sich hinsichtlich Zielsetzung, Rollenverständnis, Nähe zu professionellen Angeboten sowie Grad der Strukturierung unterscheiden (Dennis, 2003; Solomon, 2004).
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Zentral für alle Peer-Ansätze ist das geteilte Erfahrungswissen. Peer-Unterstützung basiert nicht auf diagnostischen Modellen oder «fachlichen» Rollen, sondern auf empathischen Verstehen durch gemeinsam erlebte Belastungen und Herausforderungen (Mead et al., 2001). Der Austausch findet auf Augenhöhe statt und unterscheidet sich bewusst von klassischen therapeutischen Angeboten. 

Peer-Unterstützung ersetzt keine medizinische, therapeutische oder psychologische Behandlung. Sie wird – auch im Verständnis von restful – als ergänzendes Unterstützungsangebot verstanden, das professionelle Versorgung sinnvoll ergänzt.
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Historischer Ursprung

Der Peer-Ansatz hat seinen Ursprung nicht in der klassischen Medizin, sondern in Selbsthilfe-, Bürgerrechts- und Recovery-Bewegungen. Bereits ab den 1930er-Jahren entstanden erste organisierte Formen gegenseitiger Unterstützung, etwa in Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern. Zentrale Annahme war dabei, dass geteilte Erfahrung eine eigenständige Wissensform darstellt und nicht allein als Defizit verstanden werden sollte (Borkman, 1976; Penney, 2018b).

Ab den 1980er- und 1990er-Jahren wurde Peer-Unterstützung zunehmend wissenschaftlich beschrieben und theoretisch fundiert. Sie wurde als wechselseitiger Unterstützungsprozess konzeptualisiert, der auf Gleichwertigkeit und Empowerment beruht (Penney, 2018b; Solomon, 2004). Der Fokus liegt dabei auf Beziehung, Zugehörigkeit und empathischen Verstehen – nicht auf Behandlung oder Intervention (Mead et al., 2001).

In formellen Gesundheits- und Versorgungssystemen fand der Peer-Ansatz zunächst insbesondere im Kontext chronischer Erkrankungen – etwa im Bereich HIV/AIDS – Eingang. Parallel und in den folgenden Jahren wurde Peer Support auch in der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung institutionalisiert und später auf weitere chronische Erkrankungen sowie digitale Gesundheitsangebote ausgeweitet.Vor diesem Hintergrund wird im Folgenden die empirische Studienlage zu Peer-Unterstützung in unterschiedlichen Krankheits- und Versorgungskontexten zusammengefasst.
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Restful

Wir bei restful orientieren uns am biopsychosozialen Modell (Engel, 1977), das Gesundheit als Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren versteht. Die Schweiz verfügt über eine hochwertige medizinische und therapeutische Versorgung. Gleichzeitig zeigen Forschung und Versorgungspraxis, dass insbesondere im Bereich der kontinuierlichen psychosozialen Begleitung, der Alltagsbewältigung und der sozialen Einbettung ergänzende, niedrigschwellige Angebote fehlen.

Ein zentrales Anliegen von restful ist zudem ein ganzheitlicher Blick auf Gesundheit, der das soziale Umfeld mit einbezieht. Angehörige und nahestehende Personen tragen häufig einen erheblichen Teil der psychosozialen Belastung und sind in bestehenden Versorgungsstrukturen oft unterrepräsentiert. Peer-Unterstützung bietet auch ihnen die Möglichkeit, in den Austausch mit Gleichgesinnten zu treten. 

Digitale Peer-Unterstützung versteht sich bei restful somit als präventive Ergänzung bestehender Versorgungsangebote und als Teil einer zukunftsorientierten Public-Health Infrastruktur.
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Hier findest du die wissenschaftlichen Grundlagen verschiedener Anwendungsbereiche der Peer-Arbeit

Digitale Peer-Unterstützung

Digitale Peer-Unterstützung beschreibt Peer-Interventionen, bei denen der Austausch von Erfahrungswissen nicht in Präsenz, sondern über digitale Kommunikationsformen erfolgt. Inhaltlich unterscheiden sich digitale Peer-Interventionen nicht grundlegend von analogen Peer-Ansätzen, sie variieren jedoch hinsichtlich Struktur, Reichweite, Intensität und Zugänglichkeit. In der Literatur werden verschiedene Formen digitaler Peer-Interventionen beschrieben, die sich entlang des Grades der Beziehungsgestaltung und der Strukturierung unterscheiden (Ali et al., 2015; Fortuna et al., 2020; Yuan et al., 2025)

Zu den am häufigsten untersuchten digitalen Peer-Interventionen zählen erstens direkte Peer-to-Peer-Formate, bei denen zwei Personen mit ähnlicher gesundheitlicher oder sozialer Erfahrung in einen dyadischen Austausch treten. Diese Eins-zu-eins-Interventionen sind häufig textbasiert, teils anonym und teilweise moderiert. Sie zielen primär auf empathisches Verstehen, emotionale Unterstützung und die Validierung individueller Erfahrungen ab und werden insbesondere von Personen genutzt, die sich in Gruppensettings nicht exponieren möchten.

Zweitens werden digitale Peer-Gruppeninterventionen beschrieben, bei denen mehrere Peers in moderierten oder halbstrukturierten Online-Settings miteinander interagieren. Der Fokus liegt hier auf sozialer Verbundenheit, gegenseitiger Normalisierung und kollektiver Bewältigung von Belastungen. Diese Formate ähneln in ihrer Wirklogik klassischen Selbsthilfegruppen, zeichnen sich jedoch durch zeitliche Flexibilität und ortsunabhängigen Zugang aus.

Drittens finden sich strukturierte digitale Peer-Support-Programme, in denen Peer-Unterstützung gezielt in zeitlich begrenzte Interventionen eingebettet ist, etwa im Rahmen von Selbstmanagement oder Begleitprogrammen. In diesen Formaten sind Rollen, Ziele und Abläufe klar definiert, und Peers übernehmen teilweise geschulte oder formalisierte Funktionen innerhalb eines Versorgungskontextes.

Über alle Formate hinweg zeigen systematische Reviews und Metaanalysen, dass digitale Peer-Interventionen vor allem mit positiven Effekten auf psychosoziale Zielgrössen wie emotionale Unterstützung, soziale Verbundenheit, Coping, Selbstwirksamkeit und Empowerment verbunden sind. Effekte auf klinische oder physische Endpunkte werden seltener untersucht und fallen insgesamt uneinheitlich aus (Yeo et al., 2022, 2025; Yuan et al., 2025).

Konsistent wird digitale Peer-Unterstützung in der Literatur als ergänzendes Unterstützungsangebot eingeordnet, das professionelle medizinische oder therapeutische Versorgung nicht ersetzt, sondern sinnvoll ergänzt. Der Mehrwert digitaler Peer-Interventionen liegt insbesondere in ihrer Niedrigschwelligkeit, Flexibilität und der Möglichkeit, Erfahrungswissen auch jenen Personen zugänglich zu machen, die durch bestehende Versorgungsstrukturen nur begrenzt erreicht werden (Bravata et al., 2024; Fortuna et al., 2020).

Psychische Erkrankungen

Im Bereich der mentalen Gesundheit zeigen Übersichtsarbeiten und empirische Studien, dass Peer-Unterstützung insbesondere mit subjektiven und psychosozialen Nutzen verbunden ist. In unterschiedlichen Settings – von community-basierten Angeboten über formell integrierte Peer-Support-Programme bis hin zu digitalen Peer-Interventionen – berichten Teilnehmende von einer verbesserten wahrgenommenen sozialen Unterstützung, einer Normalisierung psychischer Belastungen sowie von Empowerment, Selbstwirksamkeit und recovery-orientierten Prozessen (Bracke et al., 2008; Burr, 2020; Burr Furrer et al., 2022; Pfeiffer et al., 2011)

Peer-Interventionen werden in vielfältigen Formaten eingesetzt, darunter Peer Support Arbeitende in Versorgungseinrichtungen, strukturierte Gruppenangebote, Peer-Respite-Programme, dialogische und intentionale Peer-Ansätze sowie digitale Peer-Support-Angebote. Die Rollen von Peers reichen dabei von informeller Unterstützung über moderierte Begleitung bis hin zu klar definierten professionellen Funktionen innerhalb des Versorgungssystems (Burr, 2020; Fortuna et al., 2020; Hegedüs et al., 2021). Die berichteten Outcomes betreffen vor allem subjektive Dimensionen wie Wohlbefinden, Hoffnung, Coping, Selbstwert und das Gefühl von Zugehörigkeit. Hinweise auf Effekte auf die Inanspruchnahme von Versorgungsleistungen oder auf klinische Endpunkte sind vorhanden, jedoch nicht konsistent und bislang begrenzt, insbesondere im Hinblick auf langfristige Effekte (Pfeiffer et al., 2011). Auch Angehörige profitieren in bestimmten Peer-Formaten, insbesondere durch emotionale Entlastung, Informationsaustausch und Normalisierung der eigenen Situation, wenngleich diese Effekte seltener systematisch untersucht werden (Acri et al., 2017).

Demenz

Die Forschung zur Peer-Unterstützung im Kontext Demenz richtet sich überwiegend an pflegende Angehörige. Beschrieben werden vor allem Peer-geleitete Austauschgruppen, digitale Peer-Communities sowie strukturierte Peer-Support-Programme, die den Erfahrungsaustausch zwischen Personen in vergleichbaren Pflegesituationen ermöglichen (Carter et al., 2020; Cui et al., 2025; Greenwood et al., 2013).Der Fokus dieser Interventionen liegt auf emotionaler Unterstützung, gegenseitiger Verständigung und dem Austausch alltagsnaher Bewältigungsstrategien.

Studien zeigen, dass diese Peer-Angebote insbesondere zur Reduktion wahrgenommener sozialer Isolation, zur Einordnung eigener Erfahrungen und zur psychosozialen Entlastung beitragen. Digitale Formate werden dabei als besonders geeignet beschrieben, da sie niedrigschwellig, zeitlich flexibel und ortsunabhängig nutzbar sind und sich mit hoher Alltags- und Pflegebelastung vereinbaren lassen.

Die direkte Teilnahme von Menschen mit Demenz an Peer-Formaten ist hingegen – insbesondere in fortgeschrittenen Krankheitsstadien – aufgrund kognitiver und kommunikativer Einschränkungen begrenzt. Entsprechend richten sich die meisten Peer-Interventionen primär an Angehörige. Als Barrieren werden zudem unterschiedliche Qualität und Struktur der Angebote, digitale Zugangshürden sowie eine teilweise emotionale Überforderung durch den Austausch belastender Erfahrungen beschrieben. Während kurzfristige psychosoziale Effekte gut dokumentiert sind, liegen bislang nur wenige belastbare Erkenntnisse zu längerfristigen Wirkungen vor (Carter et al., 2020; Pillemer & Suitor, 2002).

Zystische Fibrose

Für Menschen mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose) und ihre Angehörigen sind digitale Peer-Formate besonders relevant, da persönliche Treffen aus infektiologischen Gründen häufig nicht möglich sind. Eine qualitative Studie und eine Programmevaluation zeigen, dass sowohl betroffene Kinder und Jugendliche als auch erwachsene Betroffene und Eltern digitale Peer-Angebote nutzen, insbesondere Eins-zu-eins-Peer-Formate sowie onlinebasierte Austauschmöglichkeiten (Jeffrey et al., 2020; Kirk & Milnes, 2016).

Als Nutzen werden vor allem soziale und emotionale Unterstützung, das Gefühl von Zugehörigkeit sowie der Austausch alltagsnaher Erfahrungen im Umgang mit der Erkrankung beschrieben. Dabei unterscheiden sich die Nutzungsformen je nach Rolle und Alter: Während Eltern Peer-Unterstützung vor allem zur Bewältigung des Pflegealltags und zur emotionalen Entlastung einsetzen, nutzen Kinder und Jugendliche mit zystischer Fibrose Peer-Angebote insbesondere zur sozialen Orientierung und zur Normalisierung ihrer eigenen Situation. Peer-Unterstützung wird in den Studien explizit als ergänzende Versorgungsform eingeordnet; belastbare Nachweise zu klinischen oder langfristigen Effekten sind bislang begrenzt.

Onkologie

Peer-basierte Interventionen werden in der Onkologie seit mehreren Jahrzehnten als ergänzende psychosoziale Unterstützung zur professionellen Versorgung untersucht. Bereits frühe Studien zu Selbsthilfe- und Peer-Gruppen bei Brustkrebspatientinnen sowie weitere randomisierte und nicht-randomisierte Untersuchungen legten den Grundstein für eine kontinuierlich gewachsene Forschungstradition. Aktuelle systematische Übersichtsarbeiten fassen eine Vielzahl randomisierter kontrollierter Studien zusammen und zeigen, dass der Schwerpunkt der Forschung überwiegend auf psychosozialen Outcomes liegt, insbesondere Lebensqualität, Depressivität, Angst, Distress, Coping und wahrgenommener sozialer Unterstützung (Kiemen et al., 2023; Ziegler et al., 2022). Klinische Endpunkte wie Überleben, Tumorprogression oder somatische Parameter werden dagegen nur selten untersucht und sind in den meisten Studien nicht primärer Endpunkt (Kiemen et al., 2023).

Die eingesetzten Interventionsformate sind heterogen. Sie reichen von klassischen Peer-Selbsthilfegruppen über telefon- und internetbasierte Programme bis hin zu strukturierten One-to-One-Mentoring- und Coaching-Programmen (Kiemen et al., 2023). Implementierungs- und Evaluationsstudien strukturierter Peer-Programme berichten eine hohe Akzeptanz bei Patient:innen sowie einen wahrgenommenen Mehrwert durch erfahrungsbasierten Austausch (Salm et al., 2023; Valjanow & Weis, 2024). Gleichzeitig wird in diesen Studien die Bedeutung klar definierter Rollen, standardisierter Schulungen und einer professionellen Einbettung betont.

Neben randomisierten Studien existieren auch Beobachtungsarbeiten. In einer nicht-randomisierten Studie bei Brustkrebspatientinnen zeigte sich ein positiver Zusammenhang zwischen Peer-Counseling und berichteter Lebensqualität, wobei aufgrund des Studiendesigns keine kausalen Schlussfolgerungen möglich sind (Giese-Davis et al., 2006). Systematische Reviews berichten insgesamt kleine bis moderate Effekte auf psychosoziale Zielgrößen, jedoch keine durchgehend konsistenten Effekte über alle untersuchten Outcomes hinweg (Kiemen et al., 2023; Zhang et al., 2022).

Adipositas

Peer-basierte Interventionen werden im Kontext von Adipositas vor allem zur Unterstützung von Verhaltensänderungen und zur Förderung von Selbstmanagement und Motivation eingesetzt. Eine Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien zeigt, dass Peer-Support bei Personen mit Übergewicht und Adipositas mit signifikant besseren Gewichtsverläufen verbunden ist. Teilnehmende in Peer-Interventionen erzielten im Vergleich zu Kontrollgruppen eine stärkere Gewichtsreduktion sowie eine geringfügig stärkere Abnahme des Body-Mass-Index, was auf eine unterstützende Wirkung von Peer-Begleitung auf gesundheitsbezogenes Verhalten hinweist (Chen et al., 2021).

Auch bei Jugendlichen mit Adipositas zeigen sich positive Effekte. In einer Studie, in der Peers in ein multidisziplinäres Gewichtsmanagementprogramm integriert wurden, erreichten Jugendliche mit Peer-Begleitung eine stärkere Reduktion von BMI und Körperfettanteil als Teilnehmende der Standardbehandlung. Zudem nahm die körperliche Aktivität signifikant zu, und psychosoziale Faktoren wie Selbstwirksamkeit und Lebensqualität verbesserten sich deutlich (Fonseca et al., 2014).

Familie und Elternschaft

Peer-basierte Interventionen im Familienbereich richten sich vor allem an Eltern in belastenden Lebenslagen, darunter Ersteltern, Alleinerziehende sowie Familien mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. Die untersuchten Formate umfassen 1:1-Peer-Mentoring, peer-geleitete Elternprogramme, telefonbasierte Peer-Unterstützung sowie digitale Peer-Gruppen und Online-Mentorship-Angebote.

Die Studien berichten überwiegend positive Effekte auf elterliche Selbstwirksamkeit, emotionale Entlastung, soziale Unterstützung und den Umgang mit alltäglichen Erziehungsanforderungen (Cupples et al., 2011; Day et al., 2012; Friedman et al., 2018; January & Hurley, 2016; Saxena et al., 2020). Randomisierte und evaluative Studien zeigen, dass Peer-Mentoring insbesondere bei Ersteltern und in Community-basierten Programmen zur Stärkung elterlicher Kompetenzen beitragen kann (Cupples et al., 2011; January & Hurley, 2016). Digitale und telefonbasierte Formate werden als niedrigschwellig und gut vereinbar mit familiären Verpflichtungen beschrieben und erreichen auch Väter sowie schwer erreichbare Zielgruppen (Andersson et al., 2024; Daynes-Kearney & Gallagher, 2023).

Gleichzeitig weisen Reviews und qualitative Arbeiten auf eine hohe Heterogenität der Interventionen und der gemessenen Outcomes hin. Die Evidenz bezieht sich primär auf subjektive psychosoziale Effekte, während belastbare Aussagen zu langfristigen Wirkungen oder kindbezogenen Outcomes bislang begrenzt bleiben (Chakraborti et al., 2021; Postma et al., 2024).

Literataturverzeichnis

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